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Zum
aktuellen Projekt "Rollygeddon" gibt es mal einen kleinen Einblick in die Erstellung
einer Szene. Vorallem geht es um die Erschaffung des Hintergrundes.
In
dieser Szene schnallt sich Rolly gerade in dem noch senkrecht
stehenden Raumschiff an, mit dem er später zu dem Asteroiden fliegen
wird. Die Perspektive der Szene soll gleich klarmachen, dass das man
hochkant steht, eben die Position kurz vor dem Start.
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Als
erstes wurde ein grobes Grundgerüst mit der gewünschten
Perspektive erstellt. Hier können noch relativ einfach Änderungen
vorgenommen werden, falls irgendetwas schief oder verzerrt
wirkt. Der Kreis in der Mitte ist ein Dummy für Rolly, der später
eingefügt wird. |
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Nun
wurde schon die Form des Raumschiff-Inneren gefertigt und der
Stuhl, auf dem Rolly sitzen wird, etwas ausgearbeitet. |
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Die
Grundfarben des Hintergrundes wurden hinzugefügt und beim Stuhl
schon Details hinzugefügt, wie z.B. die Polsterung. Außerdem
wurde die Position des Stuhles noch genauer angepasst und er
wurde etwas vergrößert. |
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Nun
wird Schritt für Schritt jede Fläche mit allen möglichen Knöpfen,
Monitoren und Platten ausgestattet. Da das ganze 2D geschieht müsste
jetzt bei einer Änderung der Perspektive jedes einzelne Teil
nochmal per Hand geändert werden. |
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Auch
am hinteren Teil wurden nun Details eingefügt. Meist werden
diese separat erstellt und dann in die Szene einkopiert. |
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Die
letzten Ausstattungsteile wurden hinzugefügt und noch einige
Details bearbeitet, wie z.B. die Farbe des Fensters oder der
Schatten des Stuhls. |
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Nun
wird das ganze noch den Lichtverhältnissen angepasst und Rollys
letztendlicher Schatten erstellt. |
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Schließlich
werden noch die im Hintergrund liegenden Bereiche etwas unscharf
gemacht, damit sich der Vordergrund besser davon absetzt. |
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Und
hier das Bild, wie man es im fertigen Film sehen wird. Der
2D-Rolly wurde in den 3D-Helm gesetzt und noch mit Gurt (2D), Händen
(2D) und Schuhen (3D) ausgestattet. Fertig. |
Die
Erstellung des Hintergrunds dauerte etwa einen Nachmittag. Die
Restliche Animation auch einen knappen Nachmittag, da diese Szene eine
komplexere Mischung aus 2D und 3D beinhaltet. Für den fertigen Film
wurde noch eine einfache Kamerafahrt mit Zoomen und Drehen eingebaut,
um dem Zuschauer später den Eindruck von Schwindelgefühlen zu geben.
©
2005 Thomas Zeug
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