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Auf
vielfachen Wunsch erläutere ich hier genauer, wie ich eine
Zeichentrick-Szene, wie in Rolly, mit Hilfe von PowerPoint erstelle.
Benötigte
Programme: Microsoft PowerPoint, Microsoft Paint (Bei
Windows dabei), beliebiges Videoschnittprogramm
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1.
Als erstes starten wir PowerPoint
und öffnen eine neue Präsentation. |
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2.
Dann erstellen wir mit Hilfe von
diesen Werkzeugen eine Figur oder eben das, was wir animieren
wollen. Hier die wichtigsten Teile kurz zusammengefasst:
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1.
Eine Freihand-Zeichnung die zusätzlich oder nur
gerade Linien zulässt.
2.
Eine komplette Freihand-Zeichnung (Man kann also
ein beliebiges Objekt zeichnen).
3.
Eine gerade Linie zeichnen.
4.
Ein beliebiges Rechteck einfügen.
5.
Einen Kreis einfügen.
6.
Füllung, Linien- oder Schriftfarbe ändern.
7.
Liniendicke und -Art ändern.
8.
Objekt dreidimensional erscheinen lassen. |
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3.
Hier als Beispiel eine Figur, neben
der ein 3D-Koffer steht.
In
der fertigen Animation soll die Figur blinzeln, den Koffer sehen
und ihn nehmen. |
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4.
Um das aktuelle Bild in bester Qualität
abzuspeichern, drücken wir auf das abgebildete Symbol links
unten. Damit wird die Präsentation gestartet und das
gemalte Bild auf Vollbild gezeigt.
Dann
machen wir einen Screenshot mit der Tastatur-Taste
"Druck", die sich normalerweise ganz oben über
den Pfeiltasten befindet.
Das
Bild befindet sich jetzt in der Zwischenablage.
Die
Präsentation kann mit der Tastatur-Taste ESC links oben
wieder geschlossen werden (PowerPoint bleibt dabei natürlich geöffnet). |
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5.
Nun öffnen wir das Programm Paint (Normal: Start >
Programme > Zubehör > Paint) und wählen Bearbeiten
> Einfügen.
(Sollte
eine ähnliche Meldung, wie diese angezeigt werden: "Soll
Bitmap vergrößert werden?", dann wählen wir "Ja")
Das
Bild befindet sich nun als Bilddatei im Programm Paint. |
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6.
Nun speichern wir das Bild mit Datei
> Speichern ab. Wir geben ihm am besten den Namen "Bild1.bmp".
Es reicht wenn "Bild1" eingegeben und als Format
Bitmap ausgewählt wird. OK drücken.
Das
Bild ist nun unter dem Namen "Bild1.bmp"
abgespeichert. |
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7.
Jetzt wechseln wir wieder zum PowerPoint, um das zweite
Bild zu machen.
Um
die Figur blinzeln zu lassen, schieben wir am besten die
Pupillen bei Seite und Färben die Augen in der Farbe der Haut.
Um
das zweite Bild abzuspeichern, wiederholen wir Schritt 4. -
6., nur diesmal nennen wir das Bild "Bild2.bmp"
(Es wäre am besten, wenn alle Bilder in dem gleichen Ordner
abgespeichert werden, dann ist es übersichtlicher.). |
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8.
Jetzt werden alle Bilder in ein
Video-Schnittprogramm geladen. Hier zählt das Timing der
einzelnen Bilder. In dieser Beispielszene wurden die Bilder
folgendermaßen bei 25 Bilder pro Sekunde aneinandergereiht:
Bild1:
25 (Anfang sollte immer etwas länger sein)
Bild2: 03 (Meine typische Blinzel-Länge)
Bild3: 15 (Kleine Pause, bis die Figur den Koffer
realisiert)
Bild4: 04 (Hand beginnt sich darauf zu zu bewegen)
Bild5: 04
Bild6: 10 (Hand hat den Koffer gegriffen, wieder
kleine Pause)
Bild7: 04 (Hand beginnt sich mit Koffer zurück zu
bewegen)
Bild8: 04
Bild9: 25 (Pause zum Schluss) |
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9.
Zum Schluss wird die Videodatei
ausgegeben. In diesem Fall mit 25 fps und einer Auflösung von
320 x 240 (Man sollte darauf achten, dass das Verhältnis immer
4:3 bleibt, da das durch den Screenshot vorgegeben wurde.). |
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Noch
ein Tipp: Wenn man mit der rechten
Maustaste auf ein Objekt klickt, kann man unter "Reihenfolge"
seine Tiefenposition verändern, d.h. Man kann es entweder ganz
in den Vorder- bzw. Hintergrund verlegen oder nur eine Ebene
nach vorne oder hinten.
Unter
"Gruppierung" kann man noch einzelne Objekte zu
einer Gruppe zusammenschließen, dazu müssen allerdings
mindestens 2 Objekte markiert sein.
Sollte
man eine Freihandform angeklickt haben kann man auch noch nachträglich
unter "Punkte bearbeiten" deren Form verändern. |
Die
fertige Szene: Zeichentrick.mpg
(ca. 135 kb)
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Der
Vorteil bei dieser Methode ist das AntiAliasing, das PowerPoint
auf die Zeichnung legt (ab PowerPoint XP). So entstehen keine
unschönen Kanten im Bild. Außerdem wird bei der automatischen
BMP-Ausgabe von PowerPoint das Bild nur mit 640x480 ausgegeben.
Bei dieser Art hängt die Auflösung alleine von der
Bildschirmgröße ab.
Der
Nachteil ist ein geringfügig längerer Zeitaufwand.
Ein
allgemeiner Nachteil ist die 4:3-Auflösung, die die Ausgabe in
Fernsehqualität (720x576) schwerer macht. Allerdings kann man
das umgehen, indem man rechts und Links ein bisschen was
abschneidet |
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Es gibt auch Programme, die, wenn
man die Screenshot-Taste drückt, das Bild automatisch
abspeichern, z.B. das Programm ScreenHunter.
Damit lässt sich die Produktivität enorm
steigern. |
Ich
hoffe es ist nun klar, wie im Prinzipiellen eine Zeichentrick-Folge
bei mir entsteht. Sollten noch Fragen aufkommen, dann wendet euch am
besten über Kontakt
an mich.
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